Leerstand: Kommunale ehrenamtliche Leerstandslotsen

Das Projekt

Leerstehende Gebäude werden immer mehr zu sichtbaren Problemen in ländlichen Regionen. Der Umgang mit ungenutzten Häusern und Geschäften stellt eine große Herausforderung für die rheinland‐pfälzischen Städte und Dörfer dar. Ehrenamtliche Leerstandlotsen können in kleinen Orten helfen.

In einem Seminar werden je Verbandsgemeinde fünf bis zehn Interessenten geschult. Aufgrund des im Prozess stattfindenden Netzwerkaufbaus, werden die Lotsen bei ihrer Arbeit von der Orts- und Verbandsgemeinde unterstützt.

Ziel ist es, dass die ländlichen Gemeinden, auch ohne die für ein professionelles Leerstandsmanagement erforderlichen Mittel, mit dem wachsenden Problem leerstehender Gebäude umgehen können.

Das Konzept Leerstandslotsen wurde in Zusammenarbeit mit Kommunalverwaltungen, Ortsgemeinden und engagierten Bürgern von der Entwicklungsagentur erarbeitet. Im Rahmen einer zweijährigen Modellphase (2012-2014) wurde es in der kommunalen Praxis erprobt und optimiert. 

Interessierte Gemeinden erhalten weitergehende Informationen auf Anfrage bei der Entwicklungsagentur. 

Weitere Informationen

Grundlegende Informationen zum Konzept und den Pilotseminaren in den Landkreisen Neuwied, Germersheim und Südliche Weinstraße (2012) finden Sie hier zum kostenlosen Download. 

SWR-Bericht zu Leerstandslotsen

Quelle: Landesschau Rheinland-Pfalz, 14.1.2015, 19.30 Uhr